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189. Münchner Oktoberfest
21. September - 6. Oktober 2024
Update:

Wiesnbesucher landet im HundezwingerPolizeibericht vom 25. September 2022

Auf der Suche nach einem verlorenen Gegenstand landete ein Wiesnbesucher im abgesperrten Bereich eines Schaustellers und dort in dessen Hundezwinger und wurde prompt von einem Hund gebissen. Nach ärztlicher Versorgung verschwand der Mann und ward seither noch nicht wieder gesehen.

Foto: 2022/2022-symbolbild-polizei.jpg

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: Am Sonntag, gegen 22:45 Uhr, schlug ein 26-Jähriger aus dem Landkreis München aus bislang ungeklärter Ursache einem 38-Jährigen mit Wohnsitz in München einen Maßkrug von hinten auf den Kopf. Der 38-Jährige erlitt dadurch eine stark blutende Kopfplatzwunde. Eingesetzte Polizeikräfte leisteten Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Notarztes. Der 38-Jährige wurde zur weiteren medizinischen Versorgung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Der 26-jährige Tatverdächtige konnte in Tatortnähe festgenommen werden. Ob ein vorangegangener Streit Auslöser für den Angriff war, bedarf der weiteren Ermittlungen. Da der 26-Jährige in der Haftzelle noch massiven Widerstand leistete und einen Polizeibeamter leicht verletzte, wurde er in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte ermittelt.

Handydieb erwischt

Nahezu zeitgleich, gegen 23:00 Uhr, bemerkten Taschendiebfahnder aus Frankfurt im Bereich des Haupteinganges des Oktoberfestes einen 31-jährigen Kolumbianer, der sich auffällig nervös verhielt. Als die Fahnder den 31-Jährigen kontrollieren wollten, warf er seine mitgeführte Tasche weg und versuchte zu flüchten, konnte jedoch nach wenigen Metern gestellt und festgenommen werden.
In der Tasche befanden sich zehn Mobiltelefone, deren Herkunft er nicht schlüssig erklären konnte. Zu mehreren dieser Telefone konnten im Rahmen der ersten Ermittlungen bereits die Eigentümer gefunden werden und es wurde festgestellt, dass alle in den letzten Stunden durch Taschendiebstahl entwendet worden waren.

Da der 31-Jährige ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist, wird er dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage im Polizeipräsidium München vorgeführt. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Diebstahls.

Nicht erfolgreicher Taschendiebstahl

Kurz vor Tagesende, gegen 23:50 Uhr, fiel einem Taschendiebfahnder aus Berlin ein 41-Jähriger mit Wohnsitz in München auf, der am Goetheplatz die betrunkenen abströmenden Wiesnbesucher beobachtete. Nach wenigen Minuten folgte er einer sichtlich betrunkenen 41-Jährigen aus Finnland und sprach sie an. Die Finnin gab jedoch zu verstehen, nicht an einem Gespräch interessiert zu sein und versuchte sich zügig zu entfernen. Nach wenigen Metern ging der 41-Jährige erneut an sie heran und versuchte ihr die über die Schulter getragene Handtasche zu entreißen. Die 41-Jährige bemerkte dies und hielt die Handtasche fest, wodurch ein Gerangel entstand. Der 41-Jährige konnte die Handtasche dabei an sich bringen und flüchtete in einen Hinterhof, wo er dann allerdings von den Berliner Fahndern festgenommen werden. Da er bereits wegen anderer ähnlicher Taten angezeigt wurde, wird er dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Vom Hund gebissen und dann nicht wieder gesehen

Zu einem fast schon kuriosen Zwischenfall kam es im Umfeld eines Kettenkarussells. Gegen 17:00 Uhr fuhr ein bislang unbekannter Mann mit einem Kettenkarussell und verlor dabei einen bislang unbekannten persönlichen Gegenstand. Nach der Fahrt verschaffte er sich Zugang zum abgesperrten Schaustellergelände beim Kettenkarussell und kletterte auf der Suche nach dem Gegenstand auf den Wohnwagen eines 49-jährigen Schaustellers. Im Laufe der wohl erfolglosen Suche fiel er in den Zwingerbereich, der sich neben dem Wohnwagen befand und wurde von einem Hund gebissen. Nach einer ärztlichen Behandlung entfernte sich der Unbekannte und konnte nicht mehr angetroffen werden. Bekannt wurde der Vorfall, weil der 49-jährige Schausteller zusammen mit einem 28-jährigen Begleiter des Unbekannten auf die Wiesnwache kam und den Vorfall meldete.

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