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187. Münchner Oktoberfest
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Update:

Eine Sitzblockade stört den WIrteeinzugPolizeibericht vom 17. September 2022

Mit dem ersten Wiesn-Tag startet die Wiesn-Wache der Polizei in 17 arbeitsame Tage. Der Einzug der Wiesnwirte hielt dieses Jahr die erste Hürde in Form einer Sitzblockade als Demonstartion für Tierwohl bereit. Im weiteren Verlauf kam es zu einzelnen Festnahmen unter anderem wegen Taschendiebstahl, Drogenkonsum und -besitz sowie einem sexuellen Übergriff.

Foto: (Foto: Nina Eichinger)
(Foto: Nina Eichinger)

: Mit dem Wirteeinzug geht für die Polizei die Arbeit so richtig los. Dieses Jahr bezog sich das nicht nur auf die Absperrungen der Straßen für den Weg der Kutschen und Kapellen durch die Stadt. Kurz nach 11 Uhr setzten sich insgesamt neun Demonstranten kurz vor dem Festgelände in einer entstandenen Lücke im Festzug auf die Fahrbahn und demonstrierten für Tierwohl. Die Gruppe wurde von der Polizei von der Fahrbahn entfernt und durfte ihre Demonstration am Rande des Zugweges auf einer zugewiesenen Fläche beenden. Da diese Versammlung nicht angemeldet war, wurde ein versammlungsrechtlicher Verstoß angezeigt.

Festnahme von Taschendieben - unter anderem durch Frankfurter Taschendiebfahnder

Gegen 14 Uhr fiel einer Münchnerin nach Verlassen eines Geschäfts in der Theatinerstrasse auf, das ihre Geldbörse fehlte. Bei den auf die Anzeige folgenden Ermittlungen konnten Taschendiebfahnder aus Frankfurt die Münchner Kollegen unterstützen und zwei Tatverdächtige ermitteln, die im Bereich des Hauptbahnhofs festgenommen werden konnten. Es handelt sich um zwei Frauen aus Bulgarien im Alter von 45 bzw. 33 Jahren.
Da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen konnten, wurden sie in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überführt. Das zuständige Kommissariat geht davon aus, dass die Frauen speziell zur Wiesn angereist sind, und ermittelt, ob sie weitere Taten verantwortlich sind.

Wenn der (Alkohol-)Rausch nicht reicht…

Am frühen Abend, gegen 18.40 Uhr, wurde ein 21-jähriger aus Berlin auf dem Oktoberfesthügel beim Konsum von Betäubungsmitteln beobachtet werden und daraufhin von der Wiesnwache kontrolliert. In seinem BEsitz wurden geringe Mengen an Betäubungsmitteln gefunden. AUch wenn der junge Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde, wird von der Münchner Kriminalpolizei weiter ermittelt.

Nein heißt nein - selbst ohne Worte

Am frühen Nachmittag, um 16.35 Uhr, verließen eine 38-jährige Schweizerin und ein 37-jähriger Italiener gemeinsam ein Festzelt. Der Italiener küsste die Schweizerin unaufgefordert. Sie konnte sich ihm erstmal entziehen und ging zur Toilette. Der Italiener wartete trotz der Abfuhr auf sie und versuchte sie wieder zu küssen, nachdem sie die Damentoilette wieder verlassen hatte, und griff ihr zudem unter der Oberbekleidung an die Brüste.
Die Schweizerin konnte einen 35-jährigen, der auf die Szene aufmerksam geworden war durch Handzeichen darüber informieren, dass diese Annäherung nicht gewollt war. Dieser griff ein und wurde im weiteren Verlauf von herbeigerufenen Polizeibeamten unterstützt.
Der Italiener wurde festgenommen und wird einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

Tätlicher Angriff auf medizinisches Personal in der Sanitätsstation

Alkohol hat bei jedem andere Wirkungen. Bei einem 24-jährigen Amerikaner führte der übermäßige Alkohol zu Aggressivität. Er musste wegen seiner übermäßigen Alkoholisierung in der Sanitätsstation behandelt werden und griff dabei unvermittelt zwei Mitarbeiter an udn schlug mit den Fäusten auf sie ein. Beide erlitten Kopfverletzungen und mussten den Dienst beenden, wie die Aicher Ambulanz Union mitteilte.
Der junge Amerikaner erhielt eine Anzeige wegen Körperverletzung und wird dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

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