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Update:

Auf ein Neues: Maßkrüge als Waffe mißbrauchtPolizeibericht vom 21. September 2022

Die Polizei ist mit einigen Einsatzgruppen auf dem Gelände unterwegs, aber dennoch schaffen es Tatverdächtige immer wieder, sich vor dem Eintreffen davon zu machen. Dann bleibt erstmal nur die Zeugensuche und das Hoffen auf eine gute Beschreibung des mutmaßlichen Täters.

Foto: (Foto: Nina Eichinger)
(Foto: Nina Eichinger)

: Am Mittwoch, 21.09.2022, wurde eine Streife der Wiesnwache auf die ärztliche Behandlung eines Festgastes am Paulaner Festzelt aufmerksam. Der Brite war nach ersten Ermittlungen vor Ort im Zelt mehrfach mit einem Maßkrug auf den Kopf geschlagen worden. Der Täter konnte noch vor Eintreffen der Polizei vom Tatort flüchten, und konnte trotz sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nicht aufgegriffen werden. Der 30-jährige Brite musste mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen hierzu führt das Kommissariat 24 (Gewaltdelikte).

Täterbeschreibung und Zeugensuche

Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, 35 Jahre alt, 180 cm groß, kräftig, Bart; nähere Beschreibung nicht möglich.

Zeugenaufruf

Wer hat im angegebenen Zeitraum im Paulaner Festzelt bei Box 44 Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Kurz vorher, gegen 19:30 Uhr, lieferte der Sicherheitsdienst eines Zeltes zwei Amerikaner, einen 26-Jährigen und einen 25-Jährigen auf der Wiesnwache wegen eines Körperverletzungsdelikts ab. Der Sicherheitsmitarbeiter schilderte, dass er den 25-Jährigen in einem Festzelt auf dem Boden liegend auffand. Erste Abklärungen ergaben, dass ihm der 26-Jährige zuvor mit einem Maßkrug schlug, wodurch der 25-Jährige verletzt wurde. Vorangegangen war nach derzeitigem Ermittlungsstand ein Streit zwischen den beiden Personen.

Die Beamten zeigten den 26-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung an. Weil er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren Tausend Euro für die Kosten des zu erwarteten Strafverfahrens zahlen.

Zur gleichen Zeit kam es in einem Festzelt zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Personengruppe und Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes, woraufhin mehrere Wiesngruppen der Münchner Polizei hinzugerufen wurden, um dem Sachverhalt nachzugehen.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass im Rahmen der Auseinandersetzung ein 21-Jähriger mit Wohnsitz in München einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes an der Hand verletzt hatte. Ein weiterer Sicherheitsmitarbeiter wurde durch einen Tritt gegen den Oberkörper, tatverdächtig hier ein 19-Jähriger mit Wohnsitz in München, verletzt.

Beide Personen wurden durch die Beamten wegen Körperverletzung angezeigt. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme fiel ein 30-Jähriger mit Wohnsitz in München auf, der ebenfalls Teil der Personengruppe war, und sich wiederholt und zunehmend aggressiv verhielt. Er musste deshalb gefesselt werden, was ihn nicht davon abhielt, weiter aggressiv zu reagieren. Folglich wurde er zu Fuß zur Wiesnwache verbracht. Auf dem Weg trat er einem eingesetzten Beamten derart gegen das Bein, daß dieser stürzte und leicht verletzt wurde.

Der 30-Jährige hat sich damit eine Anzeige wegen Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte eingehandelt. Gegen Mitternacht wurde er erst wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

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