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Update:

Problemverdrängung auf Wiesn-Art - der Hühner-CharlyTagesbilanz der Sanitätsstation vom 26.09.2022

Der zweite Wiesn-Montag brachte der Sanitätsstation viel Arbeit und so richtig los ging es wie meist erst am Abend, wenn der Alkohol schon wirken konnte. So manchen tragen dann die eigenen Beine nicht mehr weiter.

Foto: (Foto: Nina Eichinger)
(Foto: Nina Eichinger)

: Es war ein belebter Tag auf der Sanitätsstation des Oktoberfests. Das durchwachsene Wetter trieb die Besucher in die Zelte und damit stieg der Bierkonsum. Dass die zunehmende Unsicherheit beim Gang am eigenen Alkoholkosum liegt, will so mancher dennoch nicht wahrhaben - wie "Hühner-Charly", der gegen 20:30 Uhr in die Sanitätsstation kam. Kurz vor der Ochsenbraterei hatte es ihm die Füße weggezogen. Bei der Einlieferung in Aicher-Sanitätsstation hatte der Charly noch sein tanzendes Brathendl, ein sehr beliebter Wiesn-Hut, auf dem Kopf. Der Aicher-Arzt fragte ihn wie es ihm denn ginge. Darauf der Charly: „Hören’s mal zu Herr Doktor. Bei mir passt alles, aber meinem Giggal geht’s Hundsmiserablig.“ Gemeint war sein tanzender Hendlhut. Dieser war seiner Meinung nach schuld an dem Schlamassel. Und nicht die drei Maß Bier, die er davor getrunken hatte. „Nach der dritten Maß Bier hat mein Giggerl so wild getanzt, daß es mich dann auf die Lädschn gelegt hat.“, so der Patient mit dem tanzendem Hendlhut auf dem Kopf. Der Arzt schickte den „Hühner Charly“ in den Überwachungsraum zum Rausch ausschlafen. „Hey hallo - bei mir passt alles. Aber ich leiste meinem Giggerl ein bischen Gesellschaft beim Schlafen.“, so der bierseelige Patient. Beide konnte nach gut zwei Stunden Ruhen wieder entlassen werden.

Der Tag in Zahlen

Patienten gesamt: 235
Einsätze auf dem Gelände: 84
Tragentransport: 39
Ärztliche Versorgungen: 152
chirurg. Wundversorgungen: 26

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