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185. Münchner Oktoberfest
22. September - 7. Oktober 2018
Update: Sonntag, 7. Oktober 2018 19:21

Historisches FahrgeschäftDas Russenrad

Vor beauftragte Josef Esterl, der Großvater der heutigen Besitzer, die Karusselfabrik Gundelwein in Wutha/Thüringen ihm eine „russische Schaukel“ zu bauen. Bis in die 60er Jahre war es das größte Riesenrad Süddeutschlands. Dabei ist es mit seiner bescheidenen Größe von 14 Metern nicht einmal die Hauptattraktion, vielmehr dreht es sich erstaunlich schnell, wodurch die zwölf Gondeln leicht ins Schaukeln geraten, was für Schmetterlinge im Bauch sorgt.

Das Riesenrad (Foto: Nina Eichinger)

Auf einen Blick

Betreiber: Herbert Koppenhöfer und Edith Simon
Gesamthöhe: 14 m
Anzahl der Gondeln: 12

Die Gestaltung des Russenrads stammt heute nicht mehr aus den 20er Jahren, sondern wurde in der Nachkriegszeit ersetzt. Musikalisch begleitet wird die Fahrt durch eine historische Noten-Konzertorgel, die älter ist als das Russenrad selbst. Die Konzertorgel wurde um 1920 von den Gebrüdern Bruder aus Walkirch im Breisgau hergestellt.

Auch der mit Salzwasser funktionierende Antrieb ist noch im Originalzustand. Abgesehen von der Wiesn wird das Russenrad ausserdem noch auf den Auer Dulten aufgebaut. -fn