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Wiesn 2022 findet ohne Einschränkungen statt!

Das 187. Oktoberfest findet 2022 ohne Einschränkungen statt, das teilte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter am 29.04.2022 in einer Pressekonferenz mit. mehr …

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187. Münchner Oktoberfest
19. September - 4. Oktober 2020
18. September - 3. Oktober 2021
17. September - 3. Oktober 2022
Update:

Oktoberfest 2022Die 187. Wiesn findet statt

In der Pressekonferenz am Freitag, den 29.04.2022, erklärte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) seine Entscheidung, dass das Oktoberfest 2022 ohne Einschränkungen stattfinden soll.

Siegerentwurf 2022

: Man könne nicht von einer Überlastung des Gesundheitssystems durch die Covid-19-Pandemie sprechen, sagte Reiter. Betonte aber auch, dass das Pflegepersonal in Kitas, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen weiterhin an ihrer Belastungsgrenze arbeiten. Dennoch wurde die Entscheidung, von den Verantwortlichen von Bund und Land, gefällt, dass es keine Beschränkungen des öffentlichen Lebens mehr geben soll.

In Gesprächen mit dem Bundesgesundheitsminister, Karl Lauterbach (SPD), kamen Reiter, sowie Lauterbach und Bayerns Gesundheitsminister, Klaus Holetschek (CSU) zu dem Entschluss, dass es keine rechtliche Grundlage für Zugangsbeschränkungen gebe. Im Infektionsschutzgesetz gibt es keine Klausel, die eine Rechtfertiung für Zugangsbeschränkungen, wie etwa 2-G, Maskenpflicht oder Testpflicht, geben würde. Reiter betonte, dass Lauterbach nicht versucht hat die Wiesn zu verhindern, sondern nur zu Bedenken gegeben hat, dass das Oktoberfest mit Zugangsbeschränkungen sicherer wäre.

Oberbürgermeister Reiter sagte, "Ich habe mich entschieden, die Verwaltung heute zu beauftragen, die Durchführung des Oktoberfestes 2022 ohne Auflagen und Beschränkungen in die Wege zu leiten". Im Mai soll der entsprechende Beschluss dem Stadtrat vorgelegt werden. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade im Hinblick auf die aktuelle politische Lage und die infektiologische Komponente.

Er habe weiterhin Hoffnung, dass sich die pandemische Lage im Herbst nicht zuspitzt und damit eine Wiesn unmöglich mache. Im Falle einer kurzfristigen Absage, solle aber nicht der Steuerzahler Münchens für die entstandenen Kosten aufkommen. Entsprechende Regelungen sollen in den Verträgen vorgesehen werden.

Am Ende muss ohnehin jeder für sich entscheiden ob und wieviel Lust er auf das Feiern hat.

Der Münchner Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef, Clemens Baumgärtner, befürwortet diese Entscheidung. Er persönlich freue sich genauso wie die Wiesn-Fans. "Die Entscheidung gibt Perspektive. Für die Menschen und für die Wirtschaft."

-fn