: Für Klaus Bartl wurde die Wiesn 2026 zu einer besonderen Premiere: Er geht erstmals als Festwirt auf dem Oktoberfest an den Start. Sein Flösserstadl ersetzte die Münchner Stubn und entstand innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit. Insgesamt bietet das neue Zelt 398 Gästen Platz.
Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Verbindung zur Münchner Flößerei. Bartl betreibt seit vielen Jahren den Campingplatz in Thalkirchen auf dem Gelände der früheren Floßlände. Diese Verbindung zur Isar und zur Geschichte der Flößer sollte auch im neuen Wiesnzelt sichtbar werden. Historische Aufnahmen, Holz und alte Ruder greifen das Thema im Inneren des Flösserstadls auf.
Im Gespräch mit Oktoberfest-TV berichtet Bartl über die Entstehung des neuen Zeltes, die besonderen Herausforderungen der kurzfristigen Vorbereitung und seine ersten Erfahrungen als Wiesnwirt. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich die Flößertradition mit einem modernen Festzeltkonzept verbinden lässt.
Auch kulinarisch setzt das Flösserstadl eigene Schwerpunkte. Auf der Speisekarte stehen vor allem Gerichte aus der Enten- und Hühnerbraterei. Dazu wird Augustiner Festbier aus dem Holzfass ausgeschenkt.