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: Neben diversem anderem Demonstrations- und Veranstaltungsgeschehen fand am Samstag, 17.9. 2016 der Einzug der Wiesn-Wirte sowie der Wiesn-Anstich statt. Immerhin 25.000 Zuschauer säumten dabei am Samstag, 17.09.2016, die Straßen Richtung Theresienwiese. Da es nicht alle Teilnehemr pünktlich zum Aufstellplatz geschafft hatte, kam der Zug letztendlich mti ein paar Minuten Verspätung auf dem Festgelände an. Pünktlich um 12.00 Uhr brauchte Oberbürgermeister Reiter lediglich zwei Schläge, um das erste Fass anzuzapfen und damit das 183. Oktoberfest zu eröffnen. Auch Ministerpräsident Seehofer nahm wie üblich an der Veranstaltung teil.
Der Einzug und die Zeremonie verliefen ebenso ohne Vorkommnisse wie die Eröffnung des 126. Bayerischen Zentral-Landwirtschafts-Festes in direkter Nachbarschaft zum Oktoberfest im südlichen Teil der Theresienwiese. Die Eröffnung erfolgte hier durch die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner. Im Anschluss fand ein Rundgang und Bühnenauftritt in den dortigen Ausstellungshallen statt, an dem auch der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, teilnahm.
Vergewaltigung verhindert
Kurz nach 18 Uhr konnten aufmerksame Beamte einer Oktoberfest-Einsatzgruppe eine Vergewaltigung verhindern. Sie hatten auf einer Wiese in der Nähe der Schaustellerstraße ein küssendes Pärchen festgestellt, was eigentlich auf der Wiesn keine Besonderheit ist. Allerdings kam den Beamten die Situation seltsam vor, weshalb sie die Situation genauer in AUgenschein nahmen. Inzwischen war die Frau schon unterhalb der Hüfte entblößt und der Mann wollte augenscheinlich den Akt vollziehen. Die 21-jährige Koreanerin war aufgrund ihrer Alkoholisierung offensichtlich nicht in der Lage die Situation zu begreifen, weshalb die die Beamten den Mann, einen 32-jährigen Türken, von der Frau wegzogen, festnahmen und auf die Wiesn-Wache brachten.
Erfolg für die Taschendiebfahnder
Wie jedes Jahr wird die Münchner Polizei durch nationale und internationale Taschendiebfahnder unterstützt. Diese Zusammenarbeit erweist sich immer wieder als erfolgreich, da die Kollegen ihre Klientel aus dem eigenen Einsatzgebiet kennen. Am Samstag, 17.09.2016, gegen 22.12 Uhr, beobachteten Taschendiebfahnder der Stadtpolizei Zürich und dem Zivilkommando aus Frankfurt am Main zwei russische Staatsangehörige im Alter von 27 und 31 Jahren, wie sie gemeinschaftlich und auf sehr professionelle Weise die Geldbörse aus der Hosentasche einer 21-jährigen brasilianischen Touristin entwendeten. Bei den Tätern dürfte es sich um reisende Männer handeln, die extra zum Oktoberfest angereist sind. Sie wurden zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter zugeführt.
Falscher Fuffziger im Festzelt
Ein 26-jähriger Franzose versuchte am Samstag, 17.09.2016, kurz vor 21 Uhr, seine Zeche bei einer Bedienung mit einem offensichtlich gefälschten 50-Euro-Schein begleichen. Die Fälschung fiel jedoch auf und der Täter konnte durch den Sicherheitsdienst des Zeltes festgehalten werden. Eine anschließende Durchsuchung förderte zwei weitere gefälschte Scheine zu Tage. Nach erfolgter Sachbearbeitung wurde der 26-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.[/p]Hitler-Gruß und Volksverhetzung
Drei Wiesn-Besucher aus dem Münchner Umland im Alter von 25, 31 und 32 Jahren, zeigten am Samstag, 17.09.2016, gegen 21.45 Uhr, in einer Festhalle den Hitler-Gruß und riefen weiter deutlich vernehmlich „Heil Hitler“ und weitere strafrechtlich relevante Sprüche. Sie erwarten nun Anzeigen wegen Volksverhetzung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Hartnäckigkeit lohnt sich nicht
Ein 55-jähriger Schweizer versuchte am Samst, 17.09.2016, kurz nach 16 Uhr mehrfach in ein wegen Überfüllung geschlossenes Zelt zu gelangen. Da der Wiesn-Besucher absolut nicht aufgeben wollte, wurde er von den Ordnungskräften des Zeltes aus dem Bereich des Biergartens verwiesen und von diesen Richtung Wirtsbudenstraße begleitet. Der Schweizer zeigte sich jedoch sowohl gegenüber den Ordnern des Zeltes als auch gegenüber den hinzugerufenen Beamten der Wiesn-Wache uneinsichtig und unkooperativ und verbrachte den Rest des Tages daraufhin auf der Wiesn-Wache. Zusätzlich erhielt er von den Sicherheitskräften des betroffenen Zeltes ein zweitägiges Betretungsverbot.[/p]Alkohol im Straßenverkehr und seine Folgen
Gleich zweimal kam es am Samstag, 17.09.2016, zwischen Fahrzeugen und Wiesn-Besuchern, die zu Fuß unterwegs waren zu Zusammenstößen. Bereits gegen 19 Uhr kam es an der Kreuzung Lusienstraße / Arnulfstraße zu einem Unfall. Ein 35-jähriger Brite stand auf der Mittelinsel in der Luisenstraße und versuchte von dort aus die Kreuzung mittig zu überqueren. An dieser Stelle gibt es keine hierfür geeignete Fußgängerfurt. Dabei übersah der Fußgänger den bei Grün in den Kreuzungsbereich einfahrenden Bus, der ihn in der Folge im Kreuzungsbereich berührte. Zu einem Überrollen des Fußgängers kam es nicht, dennoch wurde der 35-jährige Tourist durch den Unfall leicht verletzt und kam mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus, wo er hauptsächlich aufgrund seiner Alkoholintoxikation eine Nacht zur Beobachtung verblieb.
Aufgrund des Verkehrsunfalls und der darauffolgenden Unfallaufnahme mussten die Tramlinien 16,17,19 20 und 21 für die Dauer von ca. einer Stunde unterbrochen werden.
Der zweite Vorfall ereignete sich noch näher an der Theresienwiese. Gegen 23 Uhr, also kurz nach dem Schließen der meisten Wiesnzelte, versuchte ein 44-jähriger Brite die Paul-Heyse-Straße auf Höhe der Schwanthalerstraße zu überqueren. Er rannte dazu zwischen den an der Ampel wartenden Fahrzeugen hindurch. Nach derzeitigem Ermittlungsstand stolperte er dabei anscheinend und fiel auf die Paul-Heyse-Straße und dort direkt vor ein fahrendes Taxi. Der Taxifahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und den Brustkorb des Mannes mit dem linken Vorderreifen.
Der 44-Jährige blieb schwerverletzt unter dem Taxi bäuchlings eingeklemmt liegen und musste nach der Bergung unter laufender Reanimation in ein Münchner Klinikum gebracht werden, wo er aufgrund seiner schweren Verletzungen stationär behandelt wird. Er schwebt aktuell noch in akuter Lebensgefahr.
Der 37-jährige Taxifahrer erlitt durch den Unfall einen Schock und wurde durch das Kriseninterventionsteam noch an der Unfallstelle versorgt.
Die Paul-Heyse-Straße war in diesem Bereich für ca. drei Stunden gesperrt. Was anbetracht der Uhrzeit aber nicht zu relevanten Verkehrsbeeinträchtigungen führte. Lediglich die Buslinie 58 war von der Sperrung betroffen.
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