- Anzeigen -

191. Münchner Oktoberfest
19. September - 4. Oktober 2026
Update:

Was sich bei den Wiesn-Reservierungen 2026 ändertNeue Wirte, neue Chancen bei der Tischreservierung

Wer 2026 einen Tisch im Festzelt ergattern möchte, braucht normalerweise Geduld und vor allem Glück. Viele begehrte Plätze sind bereits seit Monaten vergeben. Doch in einem der großen Wiesnzelte hat sich in diesem Jahr etwas Entscheidendes verändert.

Foto:  (Foto: Martin-Roger Jones)
Impressionen zweites Wiesn-Wochenende (Foto: Martin-Roger Jones)

: Eine Tischreservierung auf dem Oktoberfest ist für viele Besucher beinahe so begehrt wie die Maß selbst. Vor allem die beliebten Abendtermine und Wochenenden sind traditionell schnell ausgebucht. Die meisten Festzelte haben ihre Reservierungen für die Wiesn 2026 bereits im Frühjahr freigeschaltet. Ein zentrales Reservierungsportal für alle Zelte gibt es dabei nicht – jeder Festwirt organisiert die Vergabe selbst.

Eine besondere Situation gibt es in diesem Jahr im Paulaner-Festzelt. Dort hat zur Wiesn 2026 ein neues Wirtepaar übernommen. Weil die neuen Wirte die Stammgastdaten ihrer Vorgänger nicht übernehmen konnten, wurden die Karten bei der Reservierung in gewisser Weise neu gemischt. Für Gäste, die bislang keine langjährige Reservierung hatten, eröffneten sich dadurch bessere Chancen auf einen Tisch.

Das bedeutet allerdings nicht, dass eine Reservierung im Paulaner-Festzelt plötzlich einfach zu bekommen ist. Auch dort war die Nachfrage groß. Gerade die besonders beliebten Zeiten sind schnell vergeben. Wer flexibel ist und beispielsweise unter der Woche oder am Vormittag beziehungsweise Nachmittag ins Zelt möchte, hat deutlich bessere Chancen.

Grundsätzlich gilt auch 2026: Eine Reservierung ist für einen Besuch der Wiesn nicht zwingend erforderlich. Solange ein Festzelt nicht voll ist, können Besucher auch ohne Reservierung hineingehen und sich einen freien Platz suchen. Besonders unter der Woche bestehen für kleinere Gruppen gute Möglichkeiten, spontan einen Platz zu finden.

Für Münchner gibt es außerdem weiterhin das sogenannte Münchner Kontingent. Darüber können Einheimische bei mehreren großen Festzelten auch Wochenendtermine reservieren. Die Regelung wurde bereits vor Jahren eingeführt und soll Münchnern den Zugang zu Plätzen ermöglichen, ohne auf die klassischen Stammgaststrukturen angewiesen zu sein.

er für die Wiesn 2026 noch auf der Suche nach einem Tisch ist, sollte deshalb nicht unbedingt auf die großen Samstagabende hoffen. Freie Kontingente gibt es teilweise noch für weniger gefragte Zeiten. Aktuelle Übersichten zeigen beispielsweise noch Reservierungsmöglichkeiten an verschiedenen Sonntagen und tagsüber.

Die wichtigste Änderung 2026 ist damit weniger ein komplett neues Reservierungssystem als eine besondere Chance durch den Wirtewechsel im Paulaner-Festzelt. Für alle anderen Zelte gilt weiterhin: Früh dran sein lohnt sich – und wer flexibel bei Tag und Uhrzeit ist, hat die besten Karten.

-fn