: Der Stadtrat von München hatte sich schon früh positiv für eine Bewerbung um olympiasche Sommerspiele entschieden. Einige Spielstätten der letzten Olympischen Spiele in München, 1972, können wieder verwendet werden, andere werden temporär errichtet oder vorhandene Räume und Flächen temporär umgewidmet werden. Olympiahalle, Olympiastadion und Olympia-Schwimmhalle werden für Leichtathletik, Turnen und Turmspringen eingeplant. Das Olympiastadion wird neben der Allianz Arena und dem Grünwalder Stadion für Fussballspiele genutzt, Allianz Arena und Grünwalder Stadion auch für Rugby. Reitsport wird in der Reitanlage in Riem, im Englischen Garten und vor Schloss Nymphenburg seinen Platz finden, während Schloss Schleißheim Heimat der Bogenschießwettbewerbe werden soll. Fechten, Boxen, Judo, Ringen und Taekando sollen in Messehallen in Riem stattfinden.
Ein starkes Argument für München ist, dass bis auf die Freiwasserschwimmwettbewerbe fast alles in einem Umkreis von 16 km stattfinden kann. Fussballspiele werden etwas weiter im Umkreis verteilt; nach Karlsruhe, Stuttgart, Nürnberg, Regensburg und Augsburg. In Augsburg finden zudem die Kanu-Wettbewerbe statt. Gesegelt wird in Kiel. Unter https://www.olympiabewerbung-muenchen.com/wp-content/uploads/Sportstaetten-Sportarten-Muenchen20XX.pdf gibt es ein PDF-File mit einer Übersicht der geplanten Zuordnungen der Sportarten zu Veranstaltungsorten. Alles rund um die Bewerbung ist unter https://www.olympiabewerbung-muenchen.com/ zu finden.
Die Theresienwise ist unter anderem für Beachvolleyball eingeplant und da, wo sonst die Oide Wiesn aufgebaut wird, ist auf den Visualisierungen ein großes Volunteer Center zu erkennen. Die großen, bekannten Festzelte sollen in dem Jahr deutlich früher aufbauen und während Olympia in das Konzept integriert werden. Welche Auswirkungen das auf das Timing der Ausschreibungen für die Wiesn-Beschicker haben wird, bleibt abzuwarten. Zumindest die für die großen Zelt wird deutlich vorgezogen werden müssen. Ob und welche Fahrgeschäfte während dieser Zeit bereits im Einsatz sein dürfen ist offen, der Olympia-Looping dürfte aber durchaus dazugehören.
Die mit 91:50 Stimmen sehr deutliche, positive Entscheidung für München werden der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause und Ministerpräsident Markus Söder vermutlich die nächsten Tage noch mit einer gemeinsamen Fahrt im Olympia-Looping auf dem Oktoberfest feiern - mit eher durchwachsener Begeisterung beim Ministerpräsidenten.
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