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189. Münchner Oktoberfest
21. September - 6. Oktober 2024
Update:

Rekord: 7,2 Millionen BesucherFriedliche Wiesn bei tollem Wetter

Die Wiesn 2023 war, dank herrlichem Sommerwetter, über fast alle Tage stark besucht: Insgesamt 7,2 Millionen Besucher meldet die Stadt München. Während der Bierkonsum geringer als vor Corona ausfiel, wurden deutlich mehr alkoholfreie Getränke konsumiert. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit dem insgesamt friedlichen Verlauf zufrieden.

Foto:  (Foto: Nina Eichinger)
NULL (Foto: Nina Eichinger)

: Man kann sich nicht daran erinnern, dass es eine Wiesn gab mit fast durchgängig tollem Wetter. Sonnenschein, blauer Himmel und sommerliche Temperaturen mit teilweise über 30 Grad Celsius führten zu einem entspannten Fest mit zufriedenen Gästen.

Die Besucher verteilten sich auf Zelte, Biergärten, Straßen und Fahrgeschäfte gleichermaßen. Viele flanierten gemütlich von einem Oktoberfest-Highlight zum nächsten. Viele Familien mit Kindern waren auf dem Festgelände unterwegs, aber auch Senioren und alle Altersklassen dazwischen.

Nach Schätzung der Festleitung kamen an den 18 Tagen bis einschließlich dem Dienstag, 3. Oktober, rund 7,2 Millionen Gäste (2022: 5,7 Millionen, 2019: 6,3 Millionen) auf die Theresienwiese. Davon wurden auf der Oidn Wiesn rund 480.000 Besucher gezählt (2022: 230.000, 2019: 500.000).

Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner äußerte: „Wir haben ein Oktoberfest wie aus dem Bilderbuch erlebt, geprägt von einem sommerlich-lockerem Lebensgefühl. Die Wiesn-Gäste bummelten entspannt über das Festeglände, schauten mal in das eine oder das andere Bierzelt hinein, saßen im Garten und testeten die Karussells. Wasser war neben dem Bier das Getränk der Stunde. Von allen Seiten wird die ausnehmend gute und überwiegend relaxte Atmosphäre auf der Wiesn gelobt.“

Weiter führte er aus, dass das Oktoberfest ein regionales Fest mit hoher internationaler Aufmerksamkeit ist. Der überwiegende Teil der Wiesn-Gäste kommt aus München selbst oder dem Umland. Heuer waren aber auch wieder spürbar viele Besucher aus dem Ausland auf der Theresienwiese unterwegs, unter anderem aus den USA, Österreich, Frankreich und Italien. Um komplett in das Universum Wiesn einzutauchen, werfen sich auch Gäste aus Übersee gerne in Tracht.

Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte sind mit dem Verlauf des Festes in diesem Jahr sehr zufrieden.

Essen und Trinken

Die großen und kleinen Zelte meldeten ein Plus von rund 15 Prozent bei den Speisen. Vor allem klassisch-bayerische Spezialitäten gehören für viele zum Wiesn-Besuch dazu. Wie schon in den vergangenen Jahren war ungeschlagener Renner das Hendl. Dem gesellschaftlichen Trend zu Bio-Kost, regionalen Produkten oder auch vegetarischen und veganen Schmankerln folgt auch die Gastronomie auf dem Oktoberfest.

Die Oktoberfest-Gäste tranken nach Angabe der Brauereien insgesamt 6,5 Millionen Maß Bier (2019: 7,3 Millionen). Die warmen Temperaturen sorgten für einen Anstieg von rund 50 Prozent beim Konsum nicht- alkoholischer Getränke. Dabei setzen die Gäste vor allem auf Wasser, das zeitweise in verschiedenen Zelten aus ging.

Die Zelte waren gut gefüllt, aber selten überfüllt, die Stimmung war feierfreudig entspannt. Die stärksten Tage waren der mittlere und der letzte Wiesn-Samstag. Auch anschließend war die Wiesn sehr gut besucht.

Straßenverkauf

Auch im Straßenverkauf war bei den sommerlichen Temperaturen Wasser der absolute Renner bei den Erfrischungsgetränken. Während tagsüber vor allem Eis und glasierte Früchte stark nachgefragt waren, stieg abends auch die Lust auf Süßigkeiten wie gebrannte Mandeln oder Magenbrot. Besonders gerne wurden im Straßenverkauf Bratwürste verspeist.

Krugdiebstahl

Das aufmerksame Ordnerpersonal nahm Andenkenjägern 115.600 Bierkrüge (2022: 137.790, 2019: 107.880) an den Ausgängen der Zelte sowie des Festgeländes ab (Hochrechnung bis Wiesn-Schluss).

Der Wiesn-Hit – Von Sanremo auf die Wiesn

„Sara perché ti amo“ – ein Italo-Klassiker eroberte 2023 die Wiesn. Der Song stammt von der italienischen Band „Ricchi e Poveri“ aus dem Jahr 1981.

Strom, Gas, Wasser

Der Stromverbrauch von ca. 2,8 Mio. Kilowattstunden lag umgerechnet auf 18 Tage um 12 Prozent unter dem Verbrauch von 2022. Auf den gleichen Zeitraum umgerechnet war der Wasserverbrauch von 84.500 Kubikmetern um rund 7,2 Prozent höher als 2022.

An den fünf Trinkwasserbrunnen wurden rund 100.000 Maß Wasser abgegeben.

Der Gasverbrauch lag mit 138.340 Kubikmetern umgerechnet auf 18 Tage um circa 6,5 Prozent über dem Verbrauch von 2022. Dabei kam 2023 das Heizgas dazu, da wieder alle Gartenheizungen installiert wurden. Dadurch ergab sich die Steigerung, obwohl Heizgas wenig und Kochgas weniger gebraucht wurde. Die Münchner Stubn verzichteten ganz auf Gas.

-fn/fe/mrj