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186. Münchner Oktoberfest
21. September - 6. Oktober 2019
Update: Mittwoch, 25. September 2019 um 15:51
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Polizeibericht vom 22. September 2019Ruhiger Wiesn-Beginn

Die Wiesn präsentierte sich am ersten Tag mit Traumwetter und dementsprechend war das Gelände gut besucht und Schausteller wie Wiesn-Wirte konnten zufrieden sein. Bei der Polizei hielten sich die Einsätze in Grenzen. Die Taschendiebfahnder waren aber gleich zweimal erfolgreich.

Symbolbild Polizei

22.09.2019: Am frühen Abend, gegen 20 Uhr, konnten Taschendiebfahnder in einem Festzelt einen 26-jährigen Rumänen beobachten, wie er in mehrere Damenhandtaschen griff. Nachdem er das Zelt verlassen hatte, wurde er von den Beamten vorläufig festgenommen. Gefunden wurde bei ihm ein Smartphone, dass nach aktuellem Erkenntnisstand von einem Taschendiebstahl stammte.

Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnte, wird er dem Haftrichter vorgeführt.

Eine knappe Stunde später konnten Kölner Taschendiebfahnder, die die Münchner Polizei während des Oktoberfests unterstützen, einen 46-jährigen aus München dabei beobachten, wie er versuchte, einem Schweizer Wiesnbesucher das Smartphone aus der Hosentasche zu ziehen. Der junge Schweizer bemerkte das jedoch und der Tatverdächtige brach den Versuch daraufhin ab. Er wurde von den Beamten vorläufig festgenommen und nach Sachbearbeitung wieder entlassen.

Verbotener Drohnenflug

Allen Hinweisen zum Trotz ließ ein 43-jähriger Amerikaner seine ferngesteuerte Drohne in der Nähe eines Festzeltes fliegen. Beamte der Wiesn-Wache sahen den unerlaubten Flugkörper und konnten den Standort des Piloten ermitteln. Die Drohne war inzwischen wieder bei ihm gelandet und er war dabei, sich zu entfernen. Auf Drohne angesprochen gab er zu, dass die Drohne gerade geflogen war.

Da es sich bei dem Drohnenflug um ein Vergehen nach dem Luftverkehrsgesetz handelt, wurden seine Drohne, eine Fernbedienung und sein Handy als Tatmittel beschlagnahmt und er selbst angezeigt. Gegen eine Sicherheitsleistung von 500 € wurde er wieder entlassen.

So mancher Bierkrug führt schon nach erhöhtem Alkoholkonsum zu unglücklichen Zusammenstößen mit Körperteilen Unbeteiligter. Leider gibt es aber wiederholt Fälle von gefährlicher Körperverletzung, wenn angetrunkene Wiesn-Besucher sich nicht mehr unter Kontrolle haben und der Krug zur Waffe wird.

Was am Samstag gegen viertel vor neun abends dazu führte, dass ein 49-jähriger Münchner einen Maßkrug ins Gesicht bekam, ist noch nicht geklärt. Er in einem Festzelt am Tisch seiner Freunde und unterhielt sich mit diesen, als er plötzlich einen Maßkrug ins Gesicht geschlagen bekam. Er erlitt dadurch eine Platzwunde über dem linken Auge. er selbst konnte keinerlei Angaben zu dem Hergang machen, Augenzeugen konnten den Tatverdächtigen jedoch beschreiben und dieser konnte, obwohl er sich vom Tatort entfernt hatte, wenig später von den Beamten der Wiesn-Wache noch im Zelt festgenommen werden. Zwischen dem 26-jährigen Niederländer und dem Geschädigten hat es nach bisherigen Erkenntnissen vorher keinerlei Kontakt gegeben.

Der Beschuldigte wird dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt, der über die Haftfrage zu ntscheiden hat.

Der erste Fall von sexueller Belästigung ist dieses Jahr bereits vor der Wiesn zu beklagen gewesen. Ein 60-jähriger Fotograf hatte von allen Bedienungen eines Festzelts Fotos gemacht. Als eine 55-jährige Bedienung am Donnerstag, 19.09.2019 den Fotografen nach Abzügen der Bilder fragte, forderte dieser Küsse auf die Wange. Während dessen fasste er der 55-jährigen Münchnerin an die Brust. Die 55-Jährige zeigte diese Tat anschließend bei der Polizei an.

Kurz nach Wiesnbeginn wurde der Fotograf im Festzelt ermittelt und festgenommen. Er wurde wegen sexueller Belästigung angezeigt. -ne