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Wiesn 2020 abgesagt

Das Oktoberfest 2020 findet nicht statt. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem Bayerischen Ministerpräsident Markus Söder hat Oberbürgermeister Dieter Reiter am 21.04.2020 um 9 Uhr wegen der Corona-Krise das Münchner Oktoberfest für 2020 abgesagt!

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187. Münchner Oktoberfest
19. September - 4. Oktober 2020
18. September - 3. Oktober 2021
Update:

Polizeibericht vom 22. September 2015Nächtliche Randale im Weißbiergarten

Der Weißbiergarten "Altes Bräuhaus" wurde in den frühen Morgenstunden Opfer von Randale. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

: Montag Nacht, in der Zeit zwischen 0:30 Uhr und 2:00 Uhr, haben bisher Unbekannte im Weißbiergarten "Altes Bräuhaus" randaliert. Sie rissen vier Stehbiertische und ein Pilzdach aus ihren Verankerungen und warfen sie um.

Der Weißbiergarten am Morgen danachFoto: Polizei München
Der Weißbiergarten am Morgen danach
Foto: Polizei München

Neben den Tischen und dem Pilzdach wurden noch die Dielen beschädigt und teilweise herausgerissen. Des Weiteren wurden die Blumendekoration und eine Beleuchtungseinrichtung beschädigt. Der Schaden beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf mehrere tausend Euro.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 2, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Taschendiebe geschnappt

Gleich in zwei Fällen waren die Taschendiebfahnder erfolgreich. Die deutschen Fahnder werden dabei während der Wiesn unter anderem von Kollegen aus Norwegen und der Schweiz unterstützt. Bei einem gemeinsamen Streifengang wurden sie auf zwei 20-jährige Albaner aufmerksam, die in einem Bierzelt auf "Beutegang" waren. Die Beamten beobachteten das Duo, als einer der beiden unter einen Biertisch griff und ein Smartphone entwendete und es seinem Kollegen übergab. Beide verließen daraufhin das Zelt, konnten jedoch vor der Bavaria festgenommen werden. Da die beiden keinen festen Wohnsitz haben, werden sie dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Beim zweiten Fall beobachteten Taschendiebfahnder, wie eine Gruppe von Albanern versuchte, im Gedränge eine Handtasche zu entwenden. Die weitere Beobachtung zeigte, dass die drei in den Festzelten nach Beute suchten, insbesondere nach abgelegten Taschen und in der Folge im Außenbereich eines Zeltes einen Rucksack entwendeten. Alle drei wurden festgenommen und bei einer Durchsuchung wurden ein Mobiltelefon sowie ein gestohlener Geldbeutel gefunden. Sie werden dem Haftrichter vorgeführt.

Außerdem kam es noch zu zwei Auseinandersetzungen, bei denen Maßkrüge als Waffe dienten. Am späten Abend schlug ein 30-jähriger Kolumbianer einen 38-jährigen Briten derart mit einem Maßkrug, dass der Brite teife Schnittwunden im Gesicht erlitt, die genäht werden mussten. Der Kolumbianer wird dem Haftrichter vorgeführt.
Etwa eine Stunde später gerieten dann ein 33-jähriger Deutscher und ein 31-jähriger Australier aneinander. Im Verlauf des Streits schlug der 33-Jährige dem Australier den Krug mit einem Schwung ins Gesicht, wodurch dieser eine Platzwunde erlitt, die in der Sanitätsstation der Wiesn genäht werden musste. Der 33-jährige Deutsche wurde nach der polizeidienstlichen Behandlung wieder entlassen.

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