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Wiesn 2020 abgesagt

Das Oktoberfest 2020 findet nicht statt. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem Bayerischen Ministerpräsident Markus Söder hat Oberbürgermeister Dieter Reiter am 21.04.2020 um 9 Uhr wegen der Corona-Krise das Münchner Oktoberfest für 2020 abgesagt!

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187. Münchner Oktoberfest
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18. September - 3. Oktober 2021
Update:

Polizeibericht vom 20. September 2015Da fielen sie und sanken hin...

Bereits am ersten Wiesntag fiel bei manchen Besuchern die Standfestigkeit dem Alkohol zum Opfer.

: Der Tag begann mit ca. 90.000 Zuschauern entlang des Festwegs beim Einzug der Wiesnwirte. Bis einschließlich des Anzapfens des ersten Fasses um 12 Uhr durch Oberbürgermeister Dieter Reiter gab es keinerlei Vorkommnisse.

Gegen Ende des Tages stürzte ein Wiesn-Besucher in der Bayerstraße nach dem Ausstieg aus einer Rikscha auf dem Weg zum Bahnhof auf die Bayerstraße und stieß dort mit einem Linienbus zusammen. Der 47-jährige Däne kam trotz sofortiger Notbremsung unter dem Linienbus zu liegen und erlitt schwerste Verletzungen. Dank der schnellen Reaktion des Busfahrers wurde er jedoch nicht von der Vorderachse des Busses überrollt. Dennoch musste er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Bayerstraße war zwischen Bahnhofsplatz und Paul-Heyse-Straße ca. 4 Stunde zur Unfallaufnahme gesperrt. Ein Gutachter wurde hinzugezogen und der Bus vorerst sichergestellt.

Zwei weitere Besucher stürzten kurz vor 21 Uhr auf dem Wiens-Gelände: Eine 38-jährige stürzte aus einem offenstehenden Fenster im Hochparterre eines Festzeltes rückwärts aus 1,80m Höhe auf den Boden und erlitt eine Platzwunde sowie ein Schädel-Hirn-Trauma. Ein 22-jähriger Australier stürzte nahezu zeitgleich in einem Festzelt ber die Brüstung der Galerie ca. 5 Meter in die Tiefe. Trotz der Fallhöhe war der Wiesnbesucher bei Eintreffen der Rettungskräfte ansprechbar, konnte aber keine Angaben zum Unfallhergang machen. Beide wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert.

Vorsicht: Taschendiebe unterwegs

Wie jedes Jahr sind auch 2015 wieder diverse Taschendiebe - organisiert oder als Einzeltäter - auf der Theresienwiese utnerwegs. Bereits am ersten Wiesn-Tag konnten in zwei Fällen Taschendiebe ausgegriffen werden. Beim einen Fall verdankt eine Schweizerin das Auffinden ihrer Tasche den aufmerksamen Sicherheitskräften eines Festzeltes. Diese beobachteten, wie ein 61-jähriger Mann mit einer Damentasche das Zelt verließ und das darin befindliche Handy entnahm. Im anderen Fall ist es der Zusammenarbeit von Taschendiebfahndern aus München und Berlin zu verdanken, dass zwei rumänische Taschendiebe gefasst werden konnten. Die Fahnder beobachteten an einer Bushaltestelle, wie die beiden Rumänen einen Geldbeutel wegwarfen. Eine Durchsuchung brachte eine weitere entwendete Geldbörse zutage. Der 61-jährige wurde nach Aufnahme der Personalien entlassen, da er über einen festen Wohnsitz verfügte, die beiden Rumänen werden dem Haftrichter vorgeführt.

Ein Fall von Raub ist derzeit noch ungeklärt, unter anderem, da die Polizei erst verspätet verständigt wurde: Ein 22-Jähriger wurde von einem Unbekannten von hinten in die Niere geschlagen und zur Herausgabe des Handys gezwungen.

Zu einem versuchten Tötungsdelikt kam es gegen Ende des Wiesn-Tages, ca. 1 Uhr auf einem der Rettungswege neben der Käfer Wiesnschänke. Nach derzetigem Ermittlungsstand fing alles mit einer Auseinandersetzung in der Wiesnschänke an. Die BEteiligten trafen dann außerhalb des Zeltes wieder aufeinander und einer aus der Gruppe stach einen 33-jährigen Deutschen in den Oberkörper und oberflächlich in den Halsbereich. Er musste sofort operiert werden und ist mittlerweile außer Lebensgefahr, wird aber nach wie vor intensivmedizinisch betreut. Die Mordkommission München hat die Ermittlungen pbernommen, da von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen wird.

Zu einem schweren Unfall kam es auf der Ludwigstraße, Höhe Professor-Huber-Platz, als ein 28-jähriger auf einem Fahrstreifen der Ludwigstraße entlang lief und plötzlich die Ludwigsstraße überquerte. Er wurde von einem Taxi erfasst, dessen Fahrer nicht mehr schnell genug reagieren konnte. Der 28-Jähriger prallte auf die Motorhaube und mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe des Taxis und wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Er erlitt schwerste Verletzungen und befindet sich in aktuer Lebensgefahr. Die Ludwigstraße war bis 0:30 Uhr gesperrt. Am Taxi entstand eine Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro.

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