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Wiesn 2020 abgesagt

Das Oktoberfest 2020 findet nicht statt. In einer gemeinsamen Erklärung mit dem Bayerischen Ministerpräsident Markus Söder hat Oberbürgermeister Dieter Reiter am 21.04.2020 um 9 Uhr wegen der Corona-Krise das Münchner Oktoberfest für 2020 abgesagt!

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187. Münchner Oktoberfest
19. September - 4. Oktober 2020
18. September - 3. Oktober 2021
Update:

Festlicher Höhepunkt des ersten WochenendesTrachten- und Schützenzug 2013

Sie ziehen von der Maximilianstraße durch die Münchner Innenstadt zur Theresienwiese: der Trachten- und Schützenzug. Erstmals wurde er im Jahre 1835, zur Silberhochzeit von König Ludwig dem ersten und Therese von Bayern, durchgeführt. Daraus entwickelte sich, seit 1950, der regelmässige Trachtenfestzug. Rund 9.000 Mitwirkende präsentieren eine Vielfalt von Trachten, Brauchtum und Volkstanz.

Trachtengruppe (Foto: Nina Eichinger)

: Dazu reisen nicht nur bayerische Vereine, sondern Gruppen aus ganz Deutschland und Europa an, die mit ihren aussergewöhnlichen Trachten den sieben Kilometer langen Umzug besonders sehenswert machen.

Auf einen Blick

Termin: 22.09.2013 ab 10.00 Uhr
Start: Max-II-Denkmal (Maxmonument)
Dauer: ca. 2 Stunden
Mitwirkende: 9037 Personen / 170 Gruppen
Zugweg: Max-II-Denkmal - Maximilianstraße - Residenzstraße - Odeonsplatz / Feldherrnhalle - Ludwigstraße (bis Galeriestraße) - Briennerstraße - Amiraplatz - Kardinal-Faulhaber-Straße - Promenadeplatz - Pacellistraße - Lenbachplatz - Karlsplatz (Stachus) - Sonnenstraße (östliche Fahrbahn) - Wende im Bereich Josephspitalstraße - Sonnenstraße (westliche Fahrbahn) - Schwanthalerstraße - Paul-Heyse-Straße - Kaiser-Ludwig-Platz - Schubertstraße - Esperantoplatz - Theresienwiese
Tribünen: Maximilianstraße (2 x Ehrentribünen), Max-Joseph-Platz / Residenzstraße, Max-Joseph-Platz / vor Spatenhaus, Ludwigstraße/Odeonsplatz – Annast, Ludwigstraße/Odeonsplatz – SAL. OPPENHEIM, Ludwigstraße/Odeonsplatz – Filmcasino (VIP), Ludwigstraße/Odeonsplatz –Reiterdenkmal (VIP), Feldherrnhalle (Ehrentribüne), Pacellistraße vor Maxburg, Stachus vor Brunnenrodell (2 Tribünen), Sonnenstraße vor der Hausbank, Sonnenstraße vor Lindberg, Sonnenstraße Grünstreifen, Kaiser-Ludwig-Platz
Veranstalter: Festring München e.V.
Oskar-von-Miller-Ring 1, 80333 München
Tel.: (0 89) 2 60 81 34, Fax: (0 89) 26 30 65
E-Mail: info@festring.de
Website: www.festring.de

Zum Höhepunkt des ersten Wiesn-Wochenendes 2013 spielt auch das Wetter mit: Bei weiß-blauem Himmel, strahlendem Sonnenschein und kühlen aber noch erträglichen Temperaturen schauen Münchner und viele Touristen am Wegesrand dem bunten Wirken der Trachten- und Schützengruppen und ihrer Musikkapellen zu.

Nicht nur die Münchner Brauereien, sondern auch über 40 pompös verzierte Festwagen und Kutschen, machen diese Umzug einzigartig: Viele davon sind mit Handwerks– und Brauchtumsdarstellungen verziert. In bunter Folge wechseln sich festlich gekleidete Trachtler mit Sport– und Gebirgsschützen, Musikkapellen, historischen Trachtengruppen, Spielmanns– und Fanfarenzügen und bunten Fahnenschwinger ab, die optische Akzente setzen. Eine große Abordnung der Bayerischen Gebirgsschützen und der Bayerische Jagdverband mit Jagdhunden und Greifvögeln sind ebenso dabei.

Hoch zu Roß: Münchner KindlFoto: Nina Eichinger
Hoch zu Roß: Münchner Kindl
Foto: Nina Eichinger

Traditionell wird der Zug vom Münchner Kindl angeführt, welches hoch zu Roß voran reitet. Es gilt als Wahrzeichen der Stadt München und wird durch eine junge Frau verkörpert, seit 2010 ist dies Maria Newrzella. In den folgenden Festkutschen sitzen der Oberbürgermeister mit einigen Stadträten und als Ehrengast der bayerische Ministerpräsident, die dem Festzug weiteren Glanz verleihen.

Äusserst prunkvoll zeigten sich - neu in diesem Jahr - die Damen der Goldhaubengruppe aus Bad Griesbach mit ihren hochwertigen Seidengewändern und funkelnden Goldhauben. Orignial–Trachten aus dem 18. Jahrhundert trugen die “Marburger”. Aus Franken präsentierte sich die Trachten- und Volkstanzgruppe “Gefrees” mit ihrer Festtagstracht nach Vorgaben von 1900 mit handgefertigten Schaufelhüten, Schaft–Stiefeln und “Neschenhauben”. Ebenfalls haben die europäischen Nachbarn einiges zu bieten: Die kroatische Gruppe HKPD Boiljak Cucerje wartet mit über 100 Jahre alten, handgearbeiteten Trachten und Instrumenten auf und stellte Hochzeitsbräuche und Lieder ihrer Heimat vor.

Besonders schön anzusehen sind die Grafinger Bürgerinnen mit den farbenfrohen, historischen Festtagstrachten um 1835, auch die Alt-Schlierseeer Trachtengruppe mit Trachten um 1830 – 1850 und den typischen Stopselhüten sind zwar regelmäßige Teilnehmer, aber immer wieder schön anzusehen.

Die offizielle Musikgesellschaft der Stadt Genf “Musique muncipale”, die dieses Jahr ihr 150. Jubiläum feiert, ist heuer ebenfalls neu dabei. Rot–Gelb, die Farben der Stadt Genf, so zeigt sich das Musikcorps, welches aus 80 Musikerinnen/Musikern und Tambouren besteht. Als Prestige-Musik vertritt sie die Stadt Genf bei offiziellen Anlässen und Empfängen, manchmal auch die Schweiz bei Europäischen- oder Weltfestivals

Die Corpo Musicale di Cortina d´Ampezzo aus Italien reiste ebenfalls an. Die Männer tragen die „alte“ Maximilian-Schützentracht, die Damen eine kostbare, früher fast tägliche Tracht mit wunderbaren Filigranarbeiten aus Silber.

Am Esperanto–Platz geht der Zug aufs Wiesngelände über und löst sich im Verlauf der Matthias-Pschorr-Straße auf.

-mrj/fn