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191. Münchner Oktoberfest
19. September - 4. Oktober 2026
Update:

Die Wiesnwirte größen die WeltPlatzkonzert unter der Bavaria 2026

Seit über 40 Jahren lockt am mittleren Wiesn-Sonntag das Platzkonzert unter der Bavaria. Moderator Dominik Glöbl begrüßt Prominente mit Blasmusik. Etwa 300 Musiker aus Festzeltkapellen spielen bayerische Märsche. Verdiente Wiesn- und Stadtpersönlichkeiten dirigieren. Dieses Jahr ist erstmal der Tölzer Knabenchor dabei. Zur Fiale mit der Bayerhymne steigen bunte Luftballons auf.

: Am 27. September 2026, dem zweiten Wiesn-Sonntag, fand das traditionelle Platzkonzert zu Füßen der Bavaria statt. Seit über 40 Jahren ist dieses Ereignis ein musikalisches Highlight des Oktoberfests. Rund 300 Musikerinnen und Musiker aus den Kapellen aller Festzelte versammeln sich, um alpenländische Blasmusikmärsche und Melodien zu spielen.

Moderiert wird das Konzert von Dominik Glöbl, der bekannte Persönlichkeiten der Wiesn und der Stadtpolitik begrüßt. Als erster Gast-Dirigent durfte Wiesnchef und Referent für Arbeit und Wirtschaft, Dr. Christian Scharpf beim Deutschmeister Regimetsmarsch sein musikalisches Können unter Beweis stellen. Die frisch getraute Wirtin der Bräurosl, Franziska Reichert waranschließend mit dem Musian Marsch ran.

Georg Reichlmayr von den Oktoberfest-Führungen bekam den Preis der Wiesnwirte von Co-Wirtesprecher Christian Schottenhamel überreicht und dirigierte den Laridah-Marsch. Anschließend war Wiesn-Stadträtin Anja Berger an der Reihe. Sie dirigierte den Erzherzog-Albrecht-Marsch. Gefolgt wurde ihre Einlage als Dirigentin von der Darbietung der Kaltentaler Alphornblösern. Sie gaben den Alphornruf zum Besten.

Anschließend kam der Tölzer Knabenchor mit der Geschäftsführerin Barbara Schmidt-Gaden, der Tochter des Gründers Prof. Gerhard Schmidt-Gaden. Der Chor feiert dieses Jahr sein 70-jähriges Bestehen und so lag es nahe, dass die 24 Kinder den Tölzer Schützenmarsch sangen. Danach waren die Jagdhornbläser Miesbach mit dem Jaga-Weckruf an der Reihe.

Nun kam erneut eine Wiesn-Persönlichkit als Gastdirigent zum Zuge: Jörg Lehmann, der neue Direktor der saatlichen Hofbräuhaus-Brauerei dirigierte "Mein Heimatlad".

Die letzten beiden Dirigenten sind Persönlichkeiten der Stadtspitze. Zuerst gab Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller ihr Gastdirigat mit dem Kaiserjäger Marsch. Dann folgte der neue Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause. Der Grünen-Politiker durfte, wie es Tradition für die Münchner Oberbürgermeister ist, als letzer den Bayerischen Defiliermarsch dirigieren. Gut gelaunt nach der am Vortag gewonnenen Auswahl Münchens als deutscher Kandidat für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 nahm er die neue Rolle an. Sowohl als er auf die Bühne kam als auch nach seinem auftritt bekam er viel Applaus.

Zum Ausklang versammelten sich alle Protagonisten auf der Bühne zur Darbietung der Bayernhymne, gesungen vom Tölzer Knabenchor. Während der Hymne stiegen hunderte bunte Luftballons an der Bavaria in denstrahlend blauen Himmel auf.

-mrj/ne/ra