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185. Münchner Oktoberfest
22. September - 7. Oktober 2018
Update: Sonntag, 23. September 2018 23:46
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Vorstellung des Wiesn-Masskrugs 2017 - diesmal mit Maxi SchafrothPräsentation Oktoberfestkrug 2017 im Hackerzelt

Wie Allgäuer das Bierfest der Münchner sehen: ein musikalischer Blick von Maxi Schafroth Richtung bayerischer Hauptstadt.

Präsentation im Hackerzelt: Der neue Wiesn-Maßkrug 2017. (Foto: Gerd Bruckner)

22.08.2017: Er selber fährt ja gerne einen Tesla ohne Benzin und Diesel und so ist es nicht verwunderlich, dass er in seinem musikalischen Beitrag zum offiziellen Wiesnkrug das Starnberger Gratlerscheuchn der Münchner nicht ganz aussen vor sein lassen kann und dass er Allgäuer ist, der die Allgäuer als sehr sparsame Familienmitglieder der Bajuwaren bezeichnet, spricht für sich. Doch er sieht sich selber auch nicht unbedingt als Ausgeburt der Götter, ist er doch angeblich nach der Geburt in den ersten zwei Stunden seines Lebens von seiner Mutter als Kartoffel gehalten worden.

Und doch ist aus ihm was geworden: vom elterlichen Bauernhof über die Banklehre zur Bühne verläuft die steile Karriere des Unterallgäuer (Musik)Kabarettisten Maxi Schafroth. Aus diesem biografischen Crossover speisen sich seine Kabarettauftritte, bei denen er naturgemäß seinen Allgäuer Akzent pflegt. Sein Debüt hatte er im Vereinsheim München (2007) bei der offenen Bühne „Blickpunkt Spot“. Bald holte ihn Otti Fischer ins Fernsehen (“Ottis Schlachthof“, 2009). Mittlerweile füllt der bekennende Allgäuer in ganz Deutschland große Säle mit seinen Soloprogrammen „Faszination Allgäu“ (2009) und „Faszination Bayern“ (2015).

Renommierte Kabarett-Preise erhielt Maxi Schafroth in Folge: Das silberne Scharfrichterbeil in Passau (2009), den Kabarett-Kaktus in München (2009), den Prix Pantheon Jurypreis 2013 und den Stuttgarter Besen 2014.

Aktuell ist Maxi Schafroth Gewinner in der Sparte „Musik“ des Bayerischen Kabarettpreises 2017, wo er wie folgt gewürdigt wurde: „Seine klugen Texte, absurden Gedankensprünge und sein verdrehter Humor offenbaren, dass das Banale durchaus Bedeutung hat. Lyrisch, authentisch und scheinbar mühelos ist die Musik von Maxi Schafroth, und er trifft damit direkt ins Herz.“

Bei seinen Auftritt im Hackerfestzelt wurde Maxi Schafroth von dem Gitarristen (und Hofnachbarn) Markus Schalk begleitet. Bleiben konnte dieser aber nicht sehr lange, muss er doch die rund 100 Kühe im Stall versorgen. -gb