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184. Münchner Oktoberfest
16. September - 3. Oktober 2017
Update: Wednesday, 21. September 2016 — 02.24 Uhr
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Nass und dennoch fröhlichBilanz des ersten Wiesnwochenendes 2016

Wo im Vorjahr noch noch Sonnenschein und angenehmen Temperaturen den Wiesn-Start begleiteten, regierten dieses Jahr Regen und Kälte. Doch die echten Wiesn-Fans kann das nicht abhalten. Pünktlich um 12 Uhr hat OB Reiter mit zwei Schlägen das erste Faß angezapft und das 183. Oktoberfest eröffnet.

Wiesnfreunde im Regen (Foto: Gerd Bruckner)

18.09.2016: Regenfeste Kopfbedeckungen gehörten am ersten Wiesn-Wochenende zu den Verkaufsschlagern auf dem Gelände. Dem durchwachsenen Wetter angepasst ging es eher ruhig und entspannt zu, auch wenn die Besucher durch das regnerische Wetter eher schnell in die verschiedenen Zelte drängten. So manches Zelt musste schon früh wegen Überfüllung schließen. Die Stimmung in den Festhallen war ausgesprochen gut.

Bei der Umsetzung des neuen Sicherheitskonzepts gab es am ersten Tag erwartungsgemäß kleinere Anlaufschwierigkeiten. Das Sicherheitskonzept wurde bisher von den Gästen gut angenommen. Es gab jedoch Anlaufschweirigkeiten bei den neu engagierten Ordnern an den Eingängen. Die Festleitung hat diese Unregelmäßigkeiten gemeinsam mit der Münchner Polizei und den Sicherheits- und Ordnungsbehörden bereits am ersten Tag erkannt und bereits am ersten Nachmittag begonnen, die Kontrollen an den Eingängen durch Polizeikräfte zu unterstützen bis sich das System eingespielt hat. Obwohl das Besucheraufkommen am ersten Wochenende auf nur rund 500.000 Besucher geschätzt wird, beinhalten die derzeit von Veranstalter und Sicherheitsbehörden umgesetzten Verbesserungen unter anderem die Erhöhung der Ordnerzahlen an den Eingängen sowie eine kontinuierliche Optimierung der Qualität der Kontrollen. Zusätzlich wurden beim Ordnungsdienst organisatorische und personelle Konsequenzen in der Einsatz- und Führungsstruktur veranlasst.

Essen & Trinken und sonstige Attraktionen

Immerhin neun Ochsen (2015: 10) landeten auf den Tischen der Zelte oder wurden im Straßenverkauf verkauft. Der Straßenverkauf ging jedoch durch das schlechte Wetter bedingt eher schleppend. Die Biergärten blieben weitgehend leer. Nur ein paar hartgesottene Besucher hielten es dort aus. Nach Angaben der Festwirte belief sich der Bierkonsum gemäß der Besucherzahl.

Unangenehmer ist dieses Wetter noch für die Schausteller, denen es im wahrsten Sinne "nass nei" geht. Trotzdem kamen Wetterfeste in die Schaustellerstraße und ließen sich durch den Regen nicht die Wiesn-Gaudi nehmen. Auch wenn wetterbedingt die Masse an Gästen fehlte und es dadurch zu Umsatzeinbußen kam, freuen sich die Schausteller über den Wiesn-Start und schauen zuversichtlich auf den weiteren Verlauf des Oktoberfestes.

Hüte, Schirme und Ponchos waren die Renner bei den Souvenirverkäufern. Wetterbedingt lief das Geschäft "normal". -ne

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