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184. Münchner Oktoberfest
16. September - 3. Oktober 2017
Update: Sunday, 18. September 2016 — 16.14 Uhr

Spaten BrauereiMarstall

Erstmals seit vielen Jahren gibt es wieder ein neues Festzelt auf der Wiesn: der "Marstall". Nachdem Sepp Krätz wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde und für das neue Jahr keine Lizenz für die Wiesn mehr erhielt, löst Siegfried Able mit seinem Marstall das Promi-Zelt "Hippodrom" ab. Das neue Luxuszelt verspricht Tradition und modernes Ambiente.

Das Marstall wird erstmals aufgebaut (Foto: Nina Eichinger)

Auf einen Blick

Festwirte:Siegfried Able
Sabine Able
Brauerei:Spaten-Franziskaner
Musik:Münchner Zwietracht
Die Oberbayern
Sitzplätze:innen: ca. 3200
außen: ca. 800
um die Bar: ca. 200
Reservierungs-
büro:
Lindberghstr. 4
80939 München
Tel.: (0 89) 31 20 55-29
Zeltbüro (ab September):Tel.: (0 89) 50 07 73 00
Fax: (0 89) 50 07 73 02
Bierpreis 2016:10,60 Euro
Öffnungszeiten:
  Mo. - Fr.
  Sa./So./Feiertag
 
10:00 - 23:00 Uhr
9:00 - 23:00 Uhr
Website:www.marstall-oktoberfest.de

Das Münchner Marstall, ein Nebengebäude der Münchner Residenz, erbaut von Leo Klenze, diente im 19. Jahrhundert der adeligen Gesellschaft als Hofreitschule. Mit dem Untergang der Monarchie fand auch das Reiten im Marstall ein Ende. Der Marstall wurde erst zum Museum und dient heute als Studiobühne und Werkstätte und Kulissenhaus für das Residenztheater. Die Historie des Marstall ist somit wie das Oktoberfest intensiv mit dem Thema Pferd verbunden. Das wird sowohl außen als auch im Inneren des Zeltes deutlich: Über dem Eingang thront ein Vier-Pferde-Gespann - in Anlehnung an das Vierer-Gespann der Familie Able, die das Zelt betreibt, bestehend aus Sigfried und Sabine Able sowie den beiden Töchtern. Im Inneren erwarten den Zeltbesucher viele nostalgische Prachtpferde aus Holz. Die Musikbühne, die einem Pferde-Karussell nachempfunden ist, soll das Herzstück des Festzelts werden.

Die Familie Able hatte bereits sechs Jahre lang die "Kalbs Kuchl" auf der Wiesn betrieben. Reservierungen für Boxen und Tische sind natürlich auch im neuen Marstall möglich. Passend zur gehobenen bayerischen Küche liegt der Mindestverzehr bei Reservierungen zwischen 35 und 60 € - je nach Uhrzeit. Zusätzlich gibt es Bier-, Champagner-, Hendl- und Wertgutscheine. Wie im "Hippodrom" kommt das Bier von Spaten und Franziskaner. Eine Maß kostet 9,95€. Die Reservierungs-Gutscheine verfallen nach dem Oktoberfest. Bier-, Hendl-, und Champagner-Gutscheine bis 31. Dezember 2014 in allen gastronomischen Betrieben der Familie Able eingelöst werden. Das sind unter anderem der See-Biergarten Lerchenau, die beiden Pizza Panini am Stachus und am Hauptbahnhof sowie im Winter dann der Münchner Eiszauber am Stachus.

Moderne und Tradition werden im "Marstall" in stilvollem Ambiente verbunden. Gehobene Gastronomie und Spitzenservice treffen hier auf bayerische Gemütlichkeit. Frisch gezapftes Bier wie auch erlesene Weine werden zur Blasmusik serviert. Im Festzelt finden 3.200 Gäste Platz und weitere 800 Personen im Biergarten, des Weiteren gibt es ca. 200 Plätze rund um die Bar.

Ab 12 Uhr sorgt bayerische Volksmusik für Stimmung und abends ab 18.30 Uhr bis zum Wiesn-Ende um 23 Uhr wird, mit Live-Musik von "Die Münchner Zwietracht" und "Die Oberbayern", ausgiebig gefeiert.

Ob das Marstallzelt wie sein Vorgänger ebenfalls ein Anziehungspunkt für junges Publikum sein wird, bleibt fraglich. Die Wirtsleute, Siegfried und Sabine Able, scheinen sich auf eine zünftige und dennoch luxuriöse Atmosphäre spezialisieren zu wollen. Unterstützt werden sie dabei von den beiden Tächtern Verena und Vanessa. -fn,ne

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